Aldenhoven: Verkehrsunfall BAB44

Zu einem Verkehrsunfall auf die BAB44, in Fahrtrichtung Aachen, wurde die Feuerwehr Aldenhoven am Montagabend gegen 20:16Uhr gerufen.

Nach ersten Angaben zu Folge sollte sich der Verkehrsunfall zwischen der Anschlussstelle Aldenhoven und Alsdorf befinden. Schnell wurde jedoch ersichtlich, dass sich die Unfallstelle kurz vor der Abfahrt Aldenhoven, von Jülich kommend, befand. Aus bislang unklarer Ursache kam vermutlich ein PKW nach rechts von der Fahrbahn ab, kollidierten dort mit der Leitplanke und kam wieder auf die Fahrbahn, wo er mit einem zweiten PKW kollidierte. Drei Verletzte Personen mussten durch den Rettungsdienst erstversorgt und in umliegende Krankenhäuser zugeführt werden. Beide PKW wurde durch den Unfall stark beschädigt und musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle zusammen mit der Polizei ab, stellte den Brandschutz sicher und leuchtete die Unfallstelle aus. Die BAB44 musste während des Einsatzes einspurig gesperrt werden. Zur genauen Unfallursache wurden die Ermittlungen durch die Polizei aufgenommen.

Zum Erfreulichen war ein Durchkommen der Einsatzfahrzeuge, durch gebildeter Rettungsgasse, möglich. Gem. § 11 Abs. 2 StVO ist die Rettungsgasse bei zweispurigen Fahrbahnen in der Mitte zwischen linker und rechter Fahrspur zu bilden. Bei mehrspurigen Autobahnen oder Außerortsstraßen ist die Rettungsgasse dagegen zwischen dem äußersten linken und dem mittleren Fahrstreifen zu bilden. Es ist ein hartnäckiger Irrtum, dass die Rettungskräfte den Standstreifen als Zufahrt zu Einsatzstellen nutzen würden. Der Standstreifen ist als Anfahrtsweg zu Einsatzstellen auf den Autobahnen nicht geeignet, da er häufig nicht durchgehend ausgebaut, oder von liegengebliebenen Fahrzeugen blockiert ist.

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Einsatzleiter: Andreas Ziegner – Feuerwehr Aldenhoven
Quelle: M.Weidenfeld – Einsatzdoku.org

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