Alsdorf: Einsatzreicher Sturm-Donnerstag

Sämtliche Medien hatten vor dem Wintersturm „Friederike“ bereits vorab gewarnt. Glücklichweise traf es die Stadt Alsdorf weniger schlimm als erwartet – ein Gesamtwehralarm wurde dennoch erforderlich.

Ab ca. 10:30 Uhr gingen die ersten Notrufe für das Alsdorfer Stadtgebiet ein. Nur 20 min später wurde der Gesamtwehr – Alarm für die hauptamtliche Wache und alle drei Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr Alsdorf ausgelöst, damit die eingegangenen Notrufe schnellstmöglich bearbeitet werden konnten. Insgesamt galt es 30 Einsatzstellen abzuarbeiten. Neben abgerissenen größeren Ästen, mussten ganze Bäume entfernt werden, so auch ein umgestürzter Baum auf einem Pkw. Glücklicherweise wurden bei diesem Einsatz und bei allen anderen Unwettereinsätzen keine Personen verletzt. Hervorzuheben sind zwei Einsatzlagen: In der Daniel-Schreber-Straße wurde durch Sturm Friederike eine Solarthermie Anlage stark beschädigt. Aufgrund der komplizierten Einsatzlage konnte die Feuerwehr die Einsatzstelle nur behelfsmäßig bis zum Eintreffen einer Fachfirma sichern. Da Teile der Anlage auf die Straße zu stürzen drohten, musste diese durch das Betriebsamt vollständig gesperrt werden. Eine weitere besondere Einsatzlage bot sich den Alsdorfer Einsatzkräften in der August-Schmidt-Straße. Auf dem Dach eines Unternehmens hatten sich durch den Sturm mehrere Teile einer großen Photovoltaikanlage gelöst und drohten nun auf das umliegende Gelände zu stürzen. Die im Gefahrenbereich liegenden Anwohner und Firmen wurden daraufhin gebeten diesen Bereich zu meiden. Auch der Betrieb innerhalb des Gebäudekomplexes musste eingestellt werden, da die losen Teile die Lichtkuppeln des Gebäudes durchbrechen könnten. Durch die Feuerwehr wurde daraufhin ein Experte für Photovoltaikanlagen angefordert.

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Quelle: Feuerwehr Alsdorf

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