Alsdorf: Reihenhaus brennt in voller Ausdehnung

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 Datum: 19.02.2014 gegen 23:55 Uhr
 In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde der Feuerwehr Alsdorf gegen 23.55 Uhr ein Feuer in der Schlosserstraße gemeldet. Da zunächst unklar blieb, ob sich Personen in dem Brandobjekt aufhielten wurde sog. „Vollalarm“ für alle drei Löschzüge der Alsdorfer Wehr ausgelöst.

 

Datum: 19.02.2014 gegen 23:55 Uhr
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Reihenhaus brennt in voller Ausdehnung

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde der Feuerwehr Alsdorf gegen 23.55 Uhr ein Feuer in der Schlosserstraße gemeldet. Da zunächst unklar blieb, ob sich Personen in dem Brandobjekt aufhielten wurde sog. „Vollalarm“ für alle drei Löschzüge der Alsdorfer Wehr ausgelöst.

Bei Eintreffen der ersten Kräfte war eine starke Rauchentwicklung aus dem Dachstuhl des Gebäudes erkennbar. Noch bevor die Wehrleute in das Reihenhaus eindringen konnten, kam es im Dachstuhl zu einer Durchzündung; infolgedessen der gesamte Dachbereich und das oberste Geschoss binnen weniger Sekunden in Vollbrand gerieten.

Durch einen massiven Außenlöschangriff mittels zweier B-Strahlrohre sowie mehreren C-Strahlrohren konnten die Wehrleute ein Übergreifen der Flammen auf das angrenzende Reihenhaus verhindern.

Im Brandobjekt selbst kam es zu einer so starken Hitzeentwicklung, dass die Holztreppe zum ersten Obergeschoss nicht mehr passierbar war und die Angriffstrupps somit über eine Steckleiter ins 1. OG eindringen mussten.

Da sämtliche Etagen des Reihenhauses, vom Keller bis hin zum Dachgeschoss, in voller Ausdehnung brannten, befanden sich bis zu 8 Atemschutzgeräteträger gleichzeitig im Innenangriff.

Die Löschmaßnahmen und das Fortbewegen im Gebäude waren für die eingesetzten Wehrleute nur unter widrigsten Umständen möglich. In sämtlichen Räumen mussten sich diese Wege durch Unmengen von Unrat und sonstigen Einrichtungsgegenständen bahnen.

Aufgrund der vielen Nischen und Hohlräume zwischen den Gegenständen führten verdeckte Brandnester immer wieder zu neuen Brandherden.

Trotz mehrfacher Begehungen mussten auch nach der eigentlichen Rückmeldung „Feuer aus“ immer wieder neue Entstehungsbrände abgelöscht werden.

Um eine ständig Rückzündung zu verhindern wurden die betroffenen Bereiche von der Drehleiter aus mittels Schwerschaumrohr mit Schaum überzogen.

Die Alsdorfer Wehr war mit über 50 Wehrleuten bis ca. 05.30 Uhr in den Einsatz eingebunden, während eine Brandsicherheitswache zur Nachkontrolle vor Ort verblieb. Zur Unterstützung wurden die Drehleiter aus Herzogenrath, der Atemschutzgerätewagen aus Würselen sowie zwei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug zur Einsatzstelle gerufen. Ebenso machte sic h Kreisbrandmeister Bernd Hollands ein eigenes Bild von der Lage.

Angaben zur Brandursache sowie zur Schadenshöhe sind nicht möglich. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Parallel zu diesem Einsatz wurde der Alsdorfer Wehr ein vermeintlicher Flächenbrand in Mariadorf gemeldet, welcher sich glücklicherweise nicht bestätigte.

Quelle:Ch. Simon Pressesprecher BM / Feuerwehr Alsdorf
Quelle / Medien:M.Kaldenbach – Einsatzdoku.org
Redaktion:H. Wipper – Einsatzdoku.org 
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