Alsdorf: Vermeintlicher Wohnungsbrand

Alsdorf_01Am Dienstagnachmittag wurde die Feuerwehr Alsdorf gegen 15.55 Uhr zu einem vermeintlichen Wohnungsbrand in die Weststraße in Alsdorf-Mariadorf gerufen.

Bereits bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang leichter Rauch aus der Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses. Der „markante Geruch“ ließ vermuten, dass es sich um angebranntes Essen handelte. Unmittelbar nachdem ein Angriffstrupp unter Atemschutz in die Wohnung vorgedrungen war, bestätigte sich der erste Eindruck. „Essen auf Herd, kein Person in Wohnung“ lautete die Rückmeldung. Die kokelnden Überreste der Mahlzeit wurden durch die Einsatzkräfte ins Freie verbracht und dort abgelöscht. Weitergehender Schaden an der Wohnung entstand glücklicherweise nicht. Noch während des laufenden Einsatzes kehrte der sichtlich überraschte Wohnungsinhaber zurück. Der Betroffene zeigte sich sicher, die Herdplatte ausgeschaltet zu haben und konnte nicht recht glauben, die Wohnung mit eingeschaltetem Herd verlassen zu haben. Sodann konnte dem erleichterten Wohnungsinhaber die Einsatzstelle übergeben werden. Häufig sind es gewohnte Handlungsabläufe und Momente der Unachtsamkeit, welche zu Küchenbränden führen. Vor dem Verlassen der Wohnung empfiehlt es sich daher nicht nur zu prüfen, ob Ofen und Herd ausgeschaltet sind, vielmehr ist anzuraten, auch Pfannen und Töpfe vom Herd zu entfernen.

In diesem Einsatz für die Wehrleute von Vorteil, im Allgemeinen jedoch gefahrbergend ist das Verlassen der Wohnung, ohne die Wohnungseingangstüre ordnungsgemäß zu verschließen. Im vorliegenden Fall konnten die Wehrleute die lediglich „zugezogene Türe“ mittels leichtem technischen Gerät unversehrt öffnen und sich in Kürze Zugang zur Wohnung verschaffen.

Dies mag im Falle eines „Einsatzes“ gewollt sein, unberechtigten Dritten sollte der Zugang zur Wohnung – schon aus versicherungsrechtlichen Gründen – nicht dergestalt erleichtert werden.

Quelle: Christoph Simon – Pressesprecher Feuerwehr Alsdorf

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