Derichsweiler: Bombenfund

Am Donnerstag gegen 11:45Uhr wurde bei Erdarbeiten auf einem Acker im Neubaugebiet Derichsweiler Ost (Ecke Kröngensgasse/ Kreuzherrenstraße) ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Es handelt sich um eine 125 kg-Bombe amerikanischen Typs.

Der Ordnungsdienst der Stadt Düren sowie die Feuerwehr und die Polizei Düren waren schnell vor Ort. Nach Festlegung des Evakuierungsradius von 300m, durch die Fachbehörde, wurde dann mit Hilfe der Feuerwehr, Polizei, Deutsches Rotes Kreuz und Ordnungsamt begonnen rund 1.200 Anwohner zu Evakuieren. Parallel dazu gab es auch eine Warnung über die WarnApp NINA Bereits zum zweiten mal in diesem Jahr konnte dieses Mittel zur Warnung der Bevölkerung eingesetzt werden. Als Anlaufstelle für die Bewohner, bestand die Möglichkeit in der Turnhalle der Grundschule vorübergehend unterzukommen. Nachdem die Evakuierung durchgeführt war, überflog ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera das Gebiet um sicherzustellen, dass sich keine Person zum Zeitpunkt der Entschärfung im Gefahrenbereich aufhielt. Gegen 14:30Uhr konnte Sprengstoffexperte Fritz Pütz mit der Entschärfung beginnen. Um 15:15Uhr war die Bombe und weiteres Material, das gefunden wurde entschärft bzw. gesprengt worden. Alle Sperrungen von Straßen und Wegen im Neubaugebiet Derichsweiler Ost konnten so bald wie möglich wieder aufgehoben werden und die Anwohner und Anlieger wieder zurück in ihre Wohnungen. Betroffen waren die Straßen: Am Rosensteig, Zum Froschmaar, Im Königshof, Kreuzherrenstraße (bis Martinusplatz), Agathastraße (von Martinusplatz bis Martinusstraße), Kaiserbenden, Kröngensgasse, Derigsweg, An der Apfelwiese, Hinter Pastorsgarten, Hallmannstraße, Im Linteg (von Agathastraße bis Feldstraße), Martinusstraße

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Quelle: FÜG-Stadt Düren / Stadt Düren

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