Eschweiler: Schwerer Verkehrsunfall auf BAB4

Eschweiler_01Am frühen  Montagmorgen kam es auf der BAB4 höhe Raststätte Aachen Land zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem LKW und PKW.

Bei Eintreffen der ersten Feuerwehreinsatzkräfte an der Einsatzstelle auf Höhe der Raststätte Aachener Land zeigte sich eine großflächige und nicht zuletzt wegen der Dunkelheit teils unübersichtliche Einsatzstelle. Ein LKW lag inklusive seines Sattelaufliegers komplett über drei Spuren auf der Seite. Ein PKW befand sich stark beschädigt auf der gegenüberliegenden Richtungsfahrbahn. Weitere PKW und LKW waren über mehrere hundert Meter verteilt zum Stehen gekommen und teilweise ebenfalls massiv beschädigt. Aufgrund einer Vielzahl von Notrufen sowie teils widersprüchlicher Aussagen der Anrufer waren neben Kräften der Feuerwehr Eschweiler ebenfalls Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Aachen alarmiert worden. Die Kollegen der Feuerwehr Aachen übernahmen die Versorgung der verletzten Person im PKW auf der Gegenspur sowie feuerwehrtechnische Maßnahmen an diesem Fahrzeug. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Eschweiler übernahmen den Einsatzbereich in Fahrtrichtung Aachen. Sämtliche Fahrzeuginsassen hatten sich bereits vor Eintreffen der Feuerwehr aus den Fahrzeugen befreit, waren jedoch teils verletzt und mussten vom Rettungsdienst behandelt und in Krankenhäuser transportiert werden. Durch den Unfall war die Ladung des LKW (ca. 60.000 große Dosen Haarspray) teilweise in Brand geraten und konnte jedoch sehr schnell durch die Einsatzkräfte gelöscht werden. Desweiteren wurden größere Mengen auslaufender Betriebsstoffe mittels Bindemittel abgestreut und mehrere hundert Liter Kraftstoff aus dem LKW abgepumpt. Nach Aufnahme der Unfallspuren durch eine spezielle Einheit der Polizei wurde der Sattelauflieger durch die Feuerwehr kontrolliert ent- und die Ladung in Container umgeladen. Im Anschluss konnten LKW und Sattelauflieger durch ein Bergungsunternehmen aufgerichtet und abgeschleppt werden. Hierauf endete der Einsatz der Feuerwehr Eschweiler nach ca. 11 Stunden. Die Sperrung der Autobahn zur weiteren Reinigung sowie Reparatur der Fahrbahn dauerte jedoch weitere Stunden an.

Neben Einsatzkräften der Feuerwehr Eschweiler waren Einheiten der Berufsfeuerwehr Aachen sowie des feuerwehrtechnischen Zentrum des Kreises Düren an der Einsatzstelle. Ebenso unterstützen zahlreiche Polizisten, der Landesbetrieb Straßen NRW und mehrere Bergungsunternehmen die Maßnahmen.

Quelle: Feuerwehr Eschweiler

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen fuhr der 35-Jährige PKW Fahrer gegen 4.10 Uhr auf der A 4 in Richtung Heerlen. Ein 54-Jährige war mit seinem Sattelzug, beladen mit 30 Tonnen Haarspray, in gleiche Richtung unterwegs. In Höhe der Tank- und Rastanlage „Aachener Land“ verlor der Autofahrer aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug, krachte in die mittlere Betonwand und schleuderte gegen den Sattelzug. Von dort wurde der Mazda auf die Gegenfahrbahn katapultiert. Hier kam es zu keinem weiteren Unfall. Durch den Zusammenstoß kippte der Lkw auf die Seite. Zwei nachfolgende Fahrzeuge fuhren über Trümmerteile und wurden beschädigt. Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen war die A 4 zeitweise voll gesperrt. Aufgrund der Bergungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme wird der Verkehr an der Anschlussstelle Eschweiler-West in Richtung Heerlen abgeleitet. Die Sperrung dauerte mehrere Stunden an. Bei der Überprüfung der Personalien stellten die Beamten fest, dass der 35-Jährige per Haftbefehl gesucht wird. Aktuell bewachen Polizisten den Schwerverletzten.

Quelle: Polizei Köln

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Zur Unfallursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.

Im Einsatz ware die hauptamtliche Wache, die Löschzüge Sadtmitte, Kinzweiler, Röhe, Dürwiß und Weisweiler, Der Rüstzug der Berufsfeuerwehr Aachen, Sonderfahrzeuge des FTZ Stockheims, die Logistikgruppe sowie der Rettungsdienst und die Polizei.

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