„INFO“ Ein Unfall – Wie helfe ich richtig.

Hauptbrandmeister der Berliner Feuerwehr klärt für autounfall.net zum Thema „Erste Hilfe“ auf

Der Verband für bürgernahe Verkehrspolitik e.V. hat auf seinem Ratgeberportal autounfall.net ein kostenloses E-Book zum Thema „Erste Hilfe: Wer richtig informiert ist, kann Leben retten“ veröffentlicht. – Isabel Frankenberg

Egal ob im Haushalt, an der Arbeit oder durch einen Autounfall – jeden Tag verletzen sich Menschen in den unterschiedlichsten Situationen und sind dann auf die Hilfe ihrer Mitmenschen angewiesen. Da sich aber nicht nur die Verletzten sondern auch die potentiellen Ersthelfer während eines Unfalls oft in einer Schocksituation befinden, wissen die meisten nicht, wie sie richtig zu handeln haben. Der Verband für bürgernahe Verkehrspolitik möchte interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit bieten, sich über alle wichtigen Aspekte zum Thema „Erste Hilfe“ zu informieren und hat ein kostenloses E-Book zum Thema veröffentlicht. Unter anderem enthält dieses auch verschiedene Interviews. Sven Gerling, der Hauptbrandmeister und Pressevertreter der Berliner Feuerwehr, klärt in diesem Zuge über die wichtigsten Fragen zum Thema „Erste Hilfe“ auf.

Die Berliner Feuerwehr ist gleichzeitig die älteste und größte Berufsfeuerwehr in Deutschland. Zu ihren Hauptaufgaben gehören neben dem Löschen von Bränden auch die Hilfeleistung und der Rettungsdienst. Der Hauptbrandmeister und Pressevertreter der Berliner Feuerwehr erklärt in einem Interview mit dem Ratgeberportal autounfall.net, worauf es bei der Erste Hilfe ankommt. In erster Linie ist der Entschluss zur Ersten Hilfe von großer Bedeutung. Laut Gerling zählt dazu schon das Absetzen eines Notrufes. Je nach Verletzung sollte allerdings mit verschiedenen Maßnahmen gehandelt werden, um das Leben des Verunfallten zu retten. So sollte man z.B. beachten, dass sich die Erste Hilfe bei Kindern von der bei Erwachsenen unterscheidet. Zwar liegen die Organe und Knochen an der gleichen Stelle, dennoch sollte man teilweise anders vorgehen. Um die richtigen Maßnahmen zu erlernen empfiehlt Gerling, regelmäßige Erste-Hilfe-Kurse zu besuchen. „ Der größte Fehler ist, nicht zu helfen.  Alles andere, wie den Notruf absetzen oder den Patienten betreuen, ist schon eine immense Hilfe.“, so Sven Gerling. Die wichtigsten Regeln am Unfallort sind demnach:

  • Unfallstelle absichern, um Folgeunfälle zu verhindern
  • Frühzeitig den Notruf wählen (112)
  • Auf die eigene Sicherheit achten und sich nicht selbst in Gefahr bringen, indem z.B. einen Abhang heruntergeklettert werden muss, um Erste Hilfe zu leisten
  • Ruhe bewahren. Beruhigende Worte helfen den Verletzten und nehmen einen wichtigen Einfluss auf die Gesamtsituation

Besonders wichtig ist dem Hauptbrandmeister der Berliner Feuerwehr, die Sicherheit der Ersthelfer. Sollte ein Auto in Feuer stehen und man sich bei der Ersten Hilfe selbst in Gefahr bringen, sollte man es lassen. Das gleiche gilt auch für Wohnungsbrände. In diesem Fall muss man auf die Rettungskräfte und die Feuerwehr warten, um nicht noch mehr Menschenleben zu gefährden. Unter anderen Umständen ist es immer gut, die wichtigsten Erste-Hilfe-Maßnahmen zu kennen, um richtig zu handeln. „ Erste Hilfe ist bei einer Herz-Lungen-Wiederbelebung extrem wichtig. Wir wissen, dass ein Gehirn, das zwei Minuten ohne Sauerstoff ist, bleibende Schäden davonträgt. Der Ersthelfer muss anfangen, Wiederbelebungsmaßnahmen einzuleiten, sonst stirbt derjenige oder trägt bleibende Schäden davon. Das gilt es zu verhindern.“, erklärt Gerling dazu.

Das kostenlose E-Book mit weiteren Informationen und Infografiken zum Thema „Erste Hilfe“ finden Sie hier. Zudem bietet das kostenlose Ratgeberportal www.autounfall.netweitere wissenswerte Fakten und Ratgeber zum Thema „Autounfall“.

 

Über den Verband für bürgernahe Verkehrspolitik e.V.

Der VFBV. e. V.  wurde im März 2014 vom Anwalt Mathias Voigt gegründet und hat es sich zur Aufgabe gemacht Fragen und Unklarheiten aus dem Verkehrsrecht zu beantworten und zu beseitigen. Hierfür veröffentlicht der VBFV e. V. Rechtsbeiträge zum Verkehrsrecht auf den Portalen bussgeldkatalog.org, bussgeldrechner.org und bussgeld-info.de.

Übergeordnetes Ziel ist es, umfassende Informationsportale zu schaffen, auf denen sich interessierte Bürgerinnen und Bürger über sämtliche Aspekte des Verkehrsrechts in Deutschland informieren können.

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