Köln: Feuer in einem Werkstattkomplex

Feuer_01Um 03:04 Uhr wurde am frühen Mittwochmorgen ein Feuer in einem Garten der Reihenhaussiedlung in der Rösrather Straße gemeldet.

Nachdem zunächst der Brand einer Gartenlaube gemeldet war, breitete sich das Feuer aufgrund der Bauweise und der Brandlast sehr rasch auf den zusammenhängenden ca. 30 m langen laubenartigen Werkstattkomplex aus. Es erfolgten Alarmstufen-erhöhungen durch die Einsatzleitung in dessen Folge u.a. zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr und fünf Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr eingesetzt wurden. Zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung kam eine Spezialeinheit der Freiwilligen Feuerwehr zum Einsatz, welche eine Wasserzuleitung in der Schlauchdimension A von ca. 300 Metern verlegt hat. Die Einsatzstelle wurde aufgrund ihrer Ausdehnung in drei Abschnitte unterteilt. Ein Angriffsweg musste dabei durch ein Reihenhaus hindurch über den Garten verlegt werden. Die beiden anderen führten über Feldwege von der West- und Ostseite unmittelbar neben dem Autobahndreieck Heumar. Zur Brandbekämpfung und Riegelstellung und zur Vermeidung einer weiteren Brandausbreitung waren insgesamt 26 Beamte der Berufsfeuerwehr und 53 Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr unter Vornahme von zeitweise 11 C-Rohren, 1 B-Rohr sowie einem Wenderohr über die Drehleiter im Einsatz. Des Weiteren wurden 52 Pressluftatmer und 5 Atemschutzfilter eingesetzt. Erst gegen 07:00 Uhr konnte „Feuer in Gewalt“ gemeldet werden. Die Nachlösch- und Aufräumarbeiten dauerten bis in die Mittagsstunden an. Im Verlauf der Brandbekämpfungs- und Nachlöscharbeiten wurden 25 Propangasflaschen (11 kg) und zwei Sauerstoff-Druckgasbehälter durch die Einsatzkräfte geborgen.

Quelle: Feuerwehr Köln

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