Köln: Großeinsatz im Aqualand

Koeln Symbolbild_06Am Sonntag um 15:13 Uhr erreichte die Leitstelle der Feuerwehr Köln über die Polizei ein Notruf, dass Besucher des Aqualands über tränende Augen und Reizungen im Halsbereich klagten. 4 Minuten nach Eingang des Notrufes trafen die ersten Einsatzkräfte der Feuerwachen Weidenpesch und Chorweiler am Einsatzort ein.

Nach einer ersten Erkundung konnte festgestellt werden, dass am Freitag im Schwimmbad Klebearbeiten an einer Rutsche durchgeführt worden waren. Durch die klimatischen Verhältnisse sorgten Dämpfe des verwendeten Klebers heute für eine starke Geruchsbelästigung und leichte Reizung der Schleimhäute bei einigen Besuchern. Nach Überprüfung der Bestandteile des Klebstoffes durch Spezialisten der Feuerwehr, dem Leitenden Notarzt und Beteiligung einer Spezialklinik wurde festgestellt, dass weiterführende Gesundheitsschäden ausgeschlossen werden können. Es meldeten sich insgesamt 91 Personen bei dem vor Ort befindlichen Personal des Rettungsdienstes. Diese wurden durch den vor Ort anwesenden Leitenden Notarzt gesichtet. Vier Betroffenen wurde eine weitere Untersuchung angeraten. Zwei Betroffene wurden vorsorglich zur weiteren Abklärung durch den Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser transportiert. Der Betrieb im Aqualand konnte aufrecht erhalten bleiben. Der Einsatz dauerte insgesamt 2 Stunden.

Im Einsatz waren 35 Einsatzkräfte mit 14 Fahrzeugen der Feuerwachen Lövenich, Chorweiler, Weidenpesch, Ehrenfeld und der Einsatzführungsdienst der Branddirektion.

Quelle: Feuerwehr Köln

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