Köln: Höhenrettung an Seilbahn

Am Sonntagnachmittag kam es aus bislang noch unklarer Ursache zu einem Ausfall der Seilbahn am Kölner Zoo.

In Höhe eines Pfeilers, linksrheinische Seite, verkeilte sich eine Gondel. Daraufhin aktivierte sich der automatische Notstop für alle Gondeln.Oberbürgermeisterin Henriette Reker ist an der linksrheinischen Bodenstation der Kölner Seilbahn und der Einsatzleitung der Berufsfeuerwehr Köln. Mit Höhenrettern ist die Berufsfeuerwehr im Einsatz, um die Passagiere aus der außer Betrieb gesetzten Seilbahn zu befreien. Betroffen sind 32 Gondeln. Eine Aufhebung des Notstopps ist laut der Kölner Verkehrs Betriebe ausgeschlossen. Die Passagiere werden derzeit gerettet. Um 17:50 Uhr waren bereits 41 Personen von der Berufsfeuerwehr aus den Gondeln abgeseilt worden, bzw. in Ufernähe mit Drehleitern befreit worden. Kurz nach 20 Uhr konnte die Kölner Feuerwehr melden, dass alle Passagiere unverletzt und wohlbehalten das Ufer wieder erreicht hatten. Insgesamt 65 Personen, davon 20 Kinder und Jugendliche wurden ohne Verletzungen gerettet. Im Einsatz waren über 150 Einsatzkräfte und Höhenretter waren im Einsatz. Die Kräfte der Berufsfeuerwehr Köln wurden von 30 Kräften der Städte Düsseldorf, Dortmund und Aachen und aus dem Oberbergischen Kreis unterstützt, sowie der DLRG, der Freiwilligen Feuerwehr und Spezialisten der RWE. 24 Gondeln, die sich aktuell über dem Rheinbefanden,  waren nur mit Höhenrettern erreichbar, 8 Gondeln konnten noch mit Drehleitern vom Ufer aus erreicht werden. Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat die Kölner Verkehrs Betriebe aufgefordert, in der morgigen Sitzung des Hauptausschusses einen Bericht zu dem technischen Versagen abzugeben. Sie dankt den eingesetzten Kräften für ihren unermüdlichen Einsatz. „Ich kann mich gut in die Lage der Betroffenen versetzen, die ja sicherlich mit einer gehörigen Portion Angst über dem Rhein schweben. Umso mehr gilt mein Dank den Einsatzkräften,  die so schnell wie möglich für alle Betroffenen die Situation sicher bereinigten. Im Hauptausschuss morgen werden wir von der KVB einen detaillierten Bericht zu diesem – man muss leider sagen – erneuten Versagen verlangen“ weiterhin erläuterte die Oberbürgermeisterin „Ich danke der Kölner Feuerwehr für ihren großartigen Einsatz und den vielen Einsatzkräften auch aus der Region, die uns Kölner unterstützten. Damit war eine schnelle Rettung der Passagiere möglich.  Meine Gedanken waren bei den Kindern und Erwachsenen, die über viele Stunden mutig und gedudig aushallen mussten.“

Quelle: Stadt Köln

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