Köln: Kellerbrand mit Menschenleben in Gefahr

Feuer_01Am Freitag um 22.53 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Kellerbrand nach Porz gerufen. Gemeldet wurde der Leitstelle der Feuerwehr, dass es in einem Keller brennen sollte und sich viele Personen im stark verrauchten Treppenraum befinden würden. Weiterhin wurde gemeldet, dass mindestens eine Person im Brandrauch vermisst würde. Daraufhin alarmierte die Leitstelle zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr Löschgruppe Urbach, den Rettungsdienst und den Führungsdienst der Feuerwehr.

Den ersten am Einsatzort eintreffenden Einsatzkräften kamen bereits Bewohner des Hauses durch den völlig verrauchten Treppenraum entgegen. Sehr schnell wurde eine Brandbekämpfung im Keller eingeleitet und parallel der Treppenraum nach Personen abgesucht. Dabei war es sehr hilfreich, dass die Freiwillige Feuerwehr der Löschgruppe Urbach nur 3 Minuten nach den Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr den Einsatzort erreichten. Durch diesen Umstand waren innerhalb der ersten Minuten drei Trupps einsatzbereit und im Gebäude vor. Gleichzeitig mit dem Vorgehen der Trupps ins Gebäude wurden durch eine Führungskraft der Freiwilligen Feuerwehr 30 Bewohner des Hauses betreut. Eine Bewohnerin wurde durch eine Fluchthaube geschützt von den Einsatzkräften aus dem Gebäude geführt, zwei gehbehinderte Bewohner des Hauses wurden in ihren Wohnungen während des gesamten Einsatzverlaufes durch Einsatzkräfte betreut. Zum Glück wurde niemand verletzt. Der Brand im Keller konnte nach wenigen Minuten gelöscht werden. Unterstützend zu den Löscharbeiten der Feuerwehr platze ein Wasserrohr direkt in der Nähe des Brandherdes und das dadurch austretende Wasser ergoss sich ebenfalls über den Brandherd. Nach ca. 1 Stunde schloss die Feuerwehr den Einsatz ab und alle Bewohner konnten wieder zurück in ihre Wohnungen.

Die Feuerwehr Köln war mit ca. 50 Einsatzkräften der Feuerwachen Porz, Ostheim und Deutz, der Löschgruppe Urbach der Freiwilligen Feuerwehr, dem Rettungsdienst aus Porz und sowie dem Einsatzführungsdienst vor Ort.

Quelle: Feuerwehr Köln

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