Langerwehe: Schwerer Verkehrsunfall auf der B264

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am späten Freitagnachmittag auf der Bundesstraße 264 am Abzweig in Richtung Frenz.

Ein Bus war beim Abbiegen mit einem entgegenkommenden PKW kollidiert. In dem PKW befanden sich drei Personen. Der Busfahrer war alleine im Bus. Die Leitstelle des Kreises Düren setzte daraufhin ein Großaufgebot an Rettungskräften in Marsch. Die ersteintreffenden Kräfte fanden in bzw. an dem PKW drei schwerverletzte Personen vor, darunter ein Kleinkind. Die schwangere Fahrerin war im Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Der Fahrer des Busses war hingegen nur leicht verletzt. Die drei Insassen des PKW wurden nach notärztlicher Erstversorgung vom Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht. Im Einsatz war auch der Rettungshubschrauber Christoph Europa 1.

Von der Feuerwehr Langerwehe waren die Löschgruppen Langerwehe, Obergeich und Heistern mit rund 35 Kräften im Einsatz.

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Quelle: Feuerwehr Langerwehe


Vier verletzte Menschen und hoher Sachschaden sind das Resultat eines Verkehrsunfalls, der sich am Freitagnachmittag an der Einmündung der Bundesstraße 264 zur Kreisstraße 34 (Abzweig nach Frenz) ereignet hat.

Nach den bisherigen Ermittlungen an der Unfallstelle scheint festzustehen, dass ein 52 Jahre alter Busfahrer aus Aldenhoven gegen 16.50 Uhr beim Abbiegen von der B 264 auf die K 34 einen Moment lang unachtsam war. Mit fatalen Folgen. Als der aus Richtung Weisweiler kommende Fahrer des auf einer Dienstfahrt nicht mit Fahrgästen besetzten Busses nach links in Richtung Frenz einbog, übersah er offenbar den entgegenkommenden Pkw einer 31 Jahre alten Frau aus Kernen (Baden-Württemberg). Bei dem heftigen Frontalzusammenstoß der beiden Fahrzeuge erlitten nicht nur die beiden Fahrzeugführer Verletzungen. Auch eine 59-jährige Mitfahrerin im Wagen der 31-Jährigen sowie ein im Pkw gesichertes Kleinkind (etwa 1,5 Jahre) erlitten Verletzungen. Die 31-Jährige musste durch die ebenfalls eingesetzte Feuerwehr aus dem Fahrzeugwrack befreit werden; die Frau erlitt schwerste Verletzungen. Auch ihre Mitfahrer trugen schwere Verletzungen davon und wurden ebenfalls durch den Rettungsdienst nach notärztlicher Erstversorgung zur stationären Weiterbehandlung in Krankenhäuser gebracht. Dass das Kleinkind nicht schwerer als unvermeidlich verletzt wurde, ist sicherlich auch der vorschriftsmäßigen Sicherung in einem Kindersitz zu verdanken. Die Ermittlungen zur abschließenden Klärung der genauen Unfallursache dauern an. Die Fahrzeuge wurden durch die Polizei sichergestellt. Für die Dauer der Unfallaufnahme und Fahrbahnreinigung war die B 264 im Teilabschnitt der Unfallstelle für etwa zwei Stunden gesperrt; der Verkehr wurde abgeleitet.

Quelle: Polizei Düren – Pressestelle

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