Unwetter in der StädteRegion Aachen

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 Datum: 09.06.2014 gegen 21:00 Uhr
  Bereits in der Nacht von Sonntag auf Montag zogen heftige Regenfälle und nicht enden wollende Gewitter über die StädteRegion hinweg. In der gesamten Region fuhren die Feuerwehren mehrere Einsätze über einen längeren Zeitraum..

 

Datum: 09.06.2014
  gegen 21:00 Uhr
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Bereits in der Nacht von Sonntag auf Montag zogen heftige Regenfälle und nicht enden wollende Gewitter über die StädteRegion hinweg. In der gesamten Region fuhren die Feuerwehren mehrere Einsätze über einen längeren Zeitraum. Hier galt es Bäume von Straßen zu entfernen, Kanaldeckel von Schmutz und Blätter zu befreien, damit die überschwemmten Straßen wieder frei wurden, lose Dachziegel zu entfernen und vollgelaufene Keller leer zu pumpen.

In der Nacht von Montag auf Dienstag zog dann das nächste Unwetter über die Region und sorgte auch hier für zahlreiche Einsätze der Feuerwehren.
In Herzogenrath gingen innerhalb kürzester Zeit zahlreiche Notrufe ein, die es abzuarbeiten galt. Überwiegend waren es die klassischen Sturmeinsätze, die gemeldet wurden, wie umgestürzte Bäume, herabgefallene Äste, lose Dachziegel, oder auch ein Partyzelt, welches den Windböen zum Opfer gefallen war und aus einem Baum „geangelt“ werden musste.

Mit der Drehleiter musste einmal im Stadtgebiet Alsdorf „ausgeholfen“ werden. Die Euregiobahnstrecke musste im Bereich von Merkstein gesperrt werden, da mehrere Bäume und Äste auf den Gleisen lagen.
In Alsdorf kam es zu mehr als 90 unwetterbedingten Einsätzen. Überwiegend wurden die Kräfte der Alsdorfer Wehr sowie des städtischen Bauhofes zu umgestürzten Bäumen und abgeknickten Ästen gerufen.
In der Eisenbahnstraße in Busch streifte ein Baum das Dach eines Wohnhauses, während am gleichen Ort der Dachgiebel eines Rohbaus einzustürzen drohte.
Zur weiteren Unterstützung vor Ort wurde das THW – Ortsverband Alsdorf zur Einsatzstelle beordert.

Ebenso wurde das THW durch die Wehr zur Aldenhovenerstraße gerufen, auch hier drohte ein Giebel einzustürzen. In der Goethestraße kam es zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei PKWs und einem Motorroller, wobei eine Person leicht verletzt wurde.
Die Feuerwehr Aachen war mit 360 Einsatzkräften aller Freiwilligen Löschzüge der Stadt Aachen und den Löschzügen der Berufsfeuerwehr Aachen in der Stadt Aachen in den 4 Stunden insgesamt zu 460 Einsatzstellen ausgerückt.
Neben einer Vielzahl von entwurzelter Bäume, abgebrochenen Ästen, mit Wasser voll gelaufene Keller und Tiefgaragen, überflutete Straßen und Autobahnstücke sind noch Beispielsweise nachfolgende größere Einzeleinsatzstellen zu benennen:

In der Ottostraße 16 ist ein Baum in ein Dach gestürzt.
In der Emma-Str. hatte ein umgestürzter Baum ein Gerüst stark beschädigt und ebenfalls einen Stromverteiler der Stawag
Im Krautmühlenweg drohte ein Dach einzustürzen.
Auf der Lütticher Straße sind mehrere Bäume auf PKWs gestürzt.

Nicht anders war es in Baesweiler, Eschweiler, Stolberg, Würselen und der Eifel. Dieser Bericht steht stellvertretend für alle Wehren in der StädteRegion Aachen. Alle im Einzelnen zu beschreiben würde den Rahmen sprengen.

WICHTIG:
Als besonders kritisch und verwerflich wurde das eigenmächtige Befahren und Ignorieren von abgesperrten Straßenbereichen gewertet. Trotz Verkehrsleitkegeln, Blitzleuchten und Flatterband beseitigten Verkehrsteilnehmer diese eigenmächtig. Insbesondere die damit einhergehende Gefährdung der Einsatzkräfte durch das mehr als egozentrische Verhalten Einzelner sei nicht hinnehmbar, so der Pressesprecher der Alsdorfer Wehr, Christoph Simon.


Einsatzleitung:Die einzelnen Wehführer der Städte und Kommunen
Quelle:Die Feuerwehren Aachen, Alsdorf, Herzogenrath und Würselen
 Bilder:R. Joppe – Einsatzdoku.org
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